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Autor Thema: Krankheitsverlauf und Prognose der Vaskulitiden  (Gelesen 10886 mal)
Stine
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Beiträge: 4248


« am: April 21, 2012, 10:27:31 »

Krankheitsverlauf und Prognose der Vaskulitiden

Bei einer Vaskulitis hängt der Verlauf davon ab, welche Form der Autoimmun-

erkrankung vorliegt: Zu den Vaskulitiden zählt ein sehr breites Spektrum

unterschiedlicher Erkrankungen. Die Prognose einer Vaskulitis ist in jedem Fall durch

eine rechtzeitige und konsequente Therapie beeinflussbar, die an das Stadium und

die Aktivität der Vaskulitis angepasst sein sollte.

 

Bei entsprechender Behandlung der Vaskulitis können im Durchschnitt etwa 80

Prozent der Betroffenen damit rechnen, dass die Erkrankung innerhalb eines Jahrs

zurückgeht und ein völlig normales und beschwerdefreies Leben möglich ist. Da eine

Vaskulitis jedoch auch noch nach Jahren erneut auftreten kann, ist es wichtig,

erste Warnzeichen rechtzeitig zu erkennen:

das Wiederauftreten von rheumatischen Beschwerden,

ein allgemeines Krankheitsgefühl,

unerklärliches Fieber oder

Gewichtsabnahme,

Nachtschweiß

oder gerötete Augen –

sollten Sie daher immer abklären lassen.

 

Einige Formen von Vaskulitis (wie z.B. die Panarteriitis nodosa oder der Morbus

Wegener) gehören zu den schwerwiegendsten entzündlich-rheumatischen

Erkrankungen mit teilweise sehr schlechter Prognose. Hier ist eine optimale Betreuung

in einem erfahrenen Zentrum ganz besonders wichtig.

 

 

Autor: Eveline Ioannidis - Herzlichen Dank für deine Hilfe



© Rheuma-Selbst-Hilfe.at

 

Quellen:

rheumanet.org

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie

rheuma-online.de

onmeda.de

 

 

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Bonnie
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« Antworten #1 am: Februar 07, 2015, 21:34:36 »

Aus eigener Erfahrung kann ich jetzt dazu sagen, dass ich es mit Endoxan, Cortison und Azathioprin auf fast fünf Jahre ohne Rezidiv geschafft habe, am Schluss sogar immerhin ein Dreivierteljahr ohne alle Medikamente.

Was jetzt das Rezidiv ausgelöst hat, ist nicht geklärt. Der Anti-MPO-Wert war fast nie negativ, ist dann wieder langsam angestiegen. Der CRP-Wert war immer gut, Entzündungen waren also nicht vorhanden. Für die Zukunft werde ich aber auf Anraten des Arztes bei (grippalen) Infekten frühzeitig breitbandig mit Antibiotikum therapieren. Denn möglicherweise - das ist jetzt aber meine ganz persönliche Meinung - hat dieser lang anhaltende Infekt, eine ursprünglich akute Bronchitis, Einfluss auf das Entstehen des Rezidivs gehabt. Wie gesagt, meine persönliche Theorie, ist jetzt nicht von den Ärzten so gesagt worden.

Ansonsten habe ich ein weitgehend normales Leben führen können, energetisch betrachtet eher auf Sparflamme, sei es durch Fatigue, sei es durch eine Verschiebung der Wertigkeit von Dingen im Leben.

Und Stand heute lässt sich ein Rezidiv auch wieder gut in den Griff kriegen, wobei es da noch zu gegebener Zeit ein Update geben wird.
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