Vaskulitis Forum
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Autor Thema: Was kann ich tun um beweglich zu sein  (Gelesen 14747 mal)
admin
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« am: Juni 13, 2012, 11:54:55 »

Wenn ich im Krankenhaus bin bekomme ich immer Muskelaufbautraining und Physiotherapie. Das Muskelaufbautraining findet auf dem Ergometer (langsam aufbauend) und an Sportgeräten statt. Je nachdem welche Muskeln besonders gefördert werden müssen. Mir tut besonders gut, wenn ich mit meinen Beinen gegen eine feste Platte treten kann und meine Beinmuskulatur damit stärken kann (20 bis 40 kg). Aber auch beim Butterfly (Arme) kann ich bei sechs kg Gewicht langsam die Muskulatur stärken. Aber außerhalb des Krankenhauses bekommst du keine Verordnung dafür. Meine Physiotherapeutin ist Klasse. Wenn ich hinkomme habe ich starke Schmerzen und wenn ich gehe, geht es mir viel besser.
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Bonnie
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« Antworten #1 am: Juli 14, 2012, 23:26:09 »

Bedingt durch die Vaskulitis habe ich eine Polyneuropathie in beiden Füßen. Das ist nun schon zwei Jahre so und wird wohl noch sehr lange so bleiben, wenn es überhaupt mal wieder weg gehen wird. Jetzt habe einen Termin bei einer neuen Physiotherapeutin gehabt, und die hat festgestellt, dass die Muskeln in meinen Füßen sehr verhärtet sind, ob ich wohl öfters mit Absätzen laufe (äh, nö, bin nicht so fit mit dem Gleichgewicht :-) Dann liegt es wohl auch an den Nerven. Sie hat mir dann die Füße schön fest durchgeknetet und sie haben sich angefühlt wie neu geboren, herrlich. Hält zwar nicht ewig an, aber war doch für ein Weilchen ein sehr angenehmes Gefühl. Und weil ich zuhause keine Physiotherapeutin habe, soll ich mit dem Igel-Massage-Ball selber meine Füße massieren, und natürlich viel barfuß laufen.
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Wurzel (Engel)
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verst. 07.04.2017


« Antworten #2 am: Mrz 05, 2014, 10:11:20 »

Hallo,
gestern Abend wollte ich mal die Übungen machen welche mir mein "freundlicher" Physio auf 2 Din A 4 Seiten mitgegeben hat. Trotz eiserner Disziplin und noch härterem Willen mußte ich nach 5 Minuten aufgeben. Denn der Rücken schmerzte und schrie Halleluja. Also hab ich festgestellt das trotz Disziplin auch nichts geht. Wobei ich danach ins grübeln kam, dass körperlich fast gar nichts geht. Sobald die Muskulatur gefordert wird ist es auch schon wieder vorbei. Huh?
Bin ich da alleine?
lg
wurzel
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Stine
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« Antworten #3 am: Mrz 05, 2014, 14:37:28 »

Nein Wurzel, da bist du nicht alleine, mir geht es ganz genau so. Versuche eine Chronikerverordnung für KG zu bekommen, dann kannst du je nach "Schmerzgrad" oder Baustelle  einmal pro Woche das bearbeiten, was dir gut tut. Einmal wird mit dem Ergometer trainiert ... na ja trainiert ist so ne Sache, so zwei Minuten ohne Härtegrad, dann Übungen mit den Armen, auf dem Ball, auf dem Boden, für den Schwindel und immer nur so lange, bis es sich nicht mehr gut anfühlt ... etwas anderes bringe ich seit Jahren auch nicht mehr hin ... aber dieses eine Mal in der Woche, das bringt mir sehr viel und ich möchte diese KG nicht mehr missen. Auch ne schöne Massage, wenn ich ganz unten bin oder einfach mal Kopfschmerzen habe ... ich genieße diese halbe Stunde einmal pro Woche sehr.

Sonst kannst du ja mal unsere Physiotherapeutin hier im Forum anfragen, was die so vorschlagen würde ....
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Liebe Grüsse Stine
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Es wird viel nachgedacht, quergedacht und umgedacht - aber wenig zu Ende gedacht ...
(Manfred Rommel, 1928-2013)
Casablanca
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« Antworten #4 am: Mrz 05, 2014, 19:09:05 »

Nein Wurzel, wir lassen dich doch nicht alleine Smiley
Ich kann nicht mal länger langsam spazieren gehen. Während der Belastung geht es noch irgendwie aber danach hab ich je nach vorheriger Belastung starke bis stärkste Nervenschmerzen in den Beinen. Und wie du schreibst, diese ganzen sogenannten gymnastischen Verrenkungen zur Stärkung bzw. Lockerung der Muskulatur gehen gar nicht mehr. Ich gönne mir alle 2 Wochen eine Akkupunkturbehandlung gegen meine Verspannungen, Schmerzen und was sonst gerade anfällt. Ist zwar leider selbst zu bezahlen aber mir tut es wirklich sehr gut.
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Liebe Grüße
Christa
Ruth
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« Antworten #5 am: Mrz 05, 2014, 21:38:52 »

Ich gehe zweimal wöchentlich zur KG. Das tut mir sehr gut. Meine Physiotherapeutin hat mich wieder "zum Laufen" gebracht. Allerdings gehe ich nur zu dieser einen; wenn sie Urlaub hat wie jetzt grade, lasse ich es ausfallen.
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Bonnie
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« Antworten #6 am: Februar 07, 2015, 21:14:11 »

Da das jetzt eingetretene Rezidiv wieder auf meine Fussnerven losgegangen ist und diesmal rechts den Fusshebernerv ausgeknockt hat, bin ich wieder mit Fussgymnastik zugange. Ich stelle mich mit den Zehenspitzen auf eine Stufe und stelle mich abwechselnd auf die Zehenspitzen und dehne die Waden, also immer auf und ab wippen.

Dann rolle ich noch den Igelmassageball jeweils mit beiden nackten Füssen, hin und her, oder versuche auch mal zu greifen.

Bei Ausbruch der Krankheit war ich zweimal pro Woche bei der Physiotherapie, habe Greif- und Gleichgewichtsübungen gemacht, durfte auch auf ein Wackelbrett und habe Vibrstionstraining gemacht. Am Schluss hat die Physiotherapeutin auch noch die Faszien behandelt, das hat auch noch einen Ticken gebracht.

Für die Stimulation der Nerven habe ich zuhause ein TENS-Gerät gehabt, das hat auch was gebracht.
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Bonnie
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« Antworten #7 am: Mrz 21, 2015, 16:13:24 »

Behandlung von Polyneuropathie und Fußheberparese:

TENS-Gerät wollte der Neurologe erstmal nicht verschreiben.

Bin bei einer neuen Physiotherapeutin.
Dass meine Füße so schnell und häufig krampfen, sei klar, weil ich sehr angespannt und kontrolliert die Füße bewege.
Ja, sonst bleibe ich ja immer wieder mal irgendwo hängen, muss ich schon aufpassen.
Sie hat meine Füße durchgeknetet und Hausaufgaben mitgegeben:

Immer wieder mal das Becken auf dem Stuhl Rollen lassen, vorwärts rückwärts kippen, um den Nerv auch an seinem
Ansatz zu stimulieren

Mal auf Zehenspitzen, mal auf den Fersen laufen

Schrittstellung, ein Bein nach hinten schieben, Leiste und vorderen Oberschenkel dehnen
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Stine
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« Antworten #8 am: Juli 06, 2015, 11:01:38 »

Ich habe ein TENS-Gerät von meiner Schmerztherapeutin verschrieben bekommen, dann hat sie mir noch die Triggerpunkte gezeigt, wo ich die Elektroden hinkleben soll, zwei am Oberschenkel und sonst am Rücken re. und li. der Wirbelsäule in Höhe der Taille und vier ganz oben im HWS-Bereich ...

Das TENS-Gerät hat vier Elektroden, die die Nervenbahnen stimulieren sollen und eventuell wieder zum wachsen bzw. funktionieren bringen soll. Es wird aufgedreht bis man es nicht mehr aushält bzw. bis dahin, wo es noch angenehm ist und dann für 10 Minuten laufen gelassen. Es sind keine grossen Stromschläge, es "britzelt" und entspannt.
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Liebe Grüsse Stine
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(Manfred Rommel, 1928-2013)
Bonnie
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« Antworten #9 am: Oktober 06, 2015, 17:28:14 »

In meinem Umfeld hat jemand gute Erfahrungen mit Hagebuttenpulver bei Hüftgelenksarthrose gemacht. Ist jetzt schmerzfrei. Es heißt auch, dass das Hüftgelenk sich nicht selbst schmiert, daher empfiehlt es sich, das Gelenk durch Beinkreisen zu schmieren.
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